Grenzflächenuntersuchungen in Li-ionen Batterien (in German)

Fachgebiete:     Chemie Physik
Thema:           Doktorarbeit: Grenzflächenuntersuchungen in Li-ionen Batterien
Ansprechpartner: Herr  Dr. Tornow
Antwort an:      tornow(a)hi-berlin.mpg.de
Institution:     Fritz-Haber-Institut der MPG
Ort:             14197 Berlin, Faradayweg 4-6

 

Silizium besitzt eine 10-fach höhere Ladungsspeicherkapazität als Graphit, also dem derzeit üblichen Anodenmaterial in Li-Ionen Batterien. Es ist jedoch  durch eine geringe Zyklenstabiklität limitiert, die neben machanischen auch auf chemische Effekte zurückzuführen ist. Ziel der Arbeit ist es die chemischen Prozesse an einer Si/C-Kompositelektrode zu untersuchen und insbesondere die Grenzflächeneigenschaften zu bestimmen, die eine chemisch stabile Siliziumelektrode ermöglichen.

Methoden:
Das Elektrodenmaterial wird im wesentlichen durch die Arbeitsgruppe bereitsgestellt, so dass der Schwerpunkt der Doktorarbeit in der Analytik liegen wird. Dazu sind potentiostatische und galvanostatische elektrochemische Messmethoden notwendig. Eine weiterführende Analytik wird an unserer Beamline am BESSY mit den Methoden XPS und XAS erfolgen. Außerdem bietet unsere Abteilung eine umfangreiche Spektroskopie (IR, Raman, TDS, ESR), die je nach Projektverlauf ebenfalls zur Verfügung stehen. Ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit wird die Entwicklung und Umsetzung geeigneter Messverfahren sein.

Anfangsdatum: 1. Januar 2012

geschätzte Dauer: 3 Jahre

Homepage: http://www.fhi-berlin.mpg.de/acnew/groups/electrochemistry/index.html

Voraussetzung ist neben einem hohen Grad der Motivation und Selbstständigkeit ein Studium der Physik, Chemie, Materialwissenschaft oder eines verwandten Gebietes. Kenntnisse der Festkörperchemie/-physik und der Elektrochemie sind von Vorteil aber keine notwendige Vorraussetzung.

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Tags: TINC-Job, monitor

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